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Grabmale

 

Das Grabmal – Würdigung und Andenken
Wenn ein geliebter Mensch stirbt, ist er niemals ganz fort, es bleiben immer die Erinnerung und das Gedenken an ihn. So ist es auch von großer Bedeutung, die letzte Ruhestätte mit Bedacht zu wählen und ein würdiges Gedenkzeichen zu setzen.

Als dieses bedeutungsschwere Zeichen dient das Grabmal oder auch Grabdenkmal: ein Bauwerk, Monument oder größerer Gedenkstein. Grabmale sind meist entweder mit einer Grabstätte verbunden oder dienen selbst als solche. Und wie es häufig bei Bräuchen der Fall ist, reicht auch dieser Jahrhunderte, streng genommen sogar Jahrtausende zurück. Bereits in der Jungsteinzeit etablierte sich nämlich in Europa der Brauch, Grabmäler zu errichten.

Grabmale in Deutschland – Historisches
Doch machen wir einen Zeitsprung und landen im Mittelalter (denn erst hier wird es für Deutschland interessant). Das Grabmal ist nun nicht mehr nur ein unbehauener Stein wie einst, sondern gewinnt immer mehr an gestalterischen und künstlerischen Elementen. Verantwortlich dafür ist die christliche Religion, genauer gesagt die katholische Kirche. Ausgehend vom Märtyrergrab in den Krypten werden schon bald hohe Geistliche, Kirchengründer oder wohlhabende Stiftungsmitglieder beigesetzt. Doch der Platz in einer Krypta ist endlich und so sieht man sich alsbald dem allzu irdischen Problem des Platzmangels gegenüber. Gelöst wird es, indem auch im Chor sowie in weiteren Bereichen der Kirchengebäude Grabmäler errichtet werden.

Wie sahen die Grabmäler von damals aus?
Ein mittelalterliches Grabmal bestand im Grunde lediglich aus einer Grabplatte, welche aus Stein oder Bronze gehauen wurde und - mit Namen, Todestag und Wappen versehen - als Bedeckung des Grabes diente. Später, etwa ab dem 11. Jahrhundert, setzte sich nach und nach der Brauch durch, auch die Gestalt des Toten auf der Grabplatte darzustellen. Und auch ein weiterer Grabmaltyp wird geschaffen: das Epitaph. Was unverändert bleibt, ist die Tradition, auf diese Weise ausschließlich die geistliche und weltliche Oberschicht beizusetzen. Das ändert sich auch bis in die frühe Neuzeit nicht, erst danach werden Grabmäler nach und nach auch für eine breitere Bevölkerungsschicht üblich.

Auch die Gestaltung der Inschriften hatte damals wenig mit dem zu tun, was wir heute kennen. Noch im 16. Jahrhundert galt es, die Vergänglichkeit des Irdischen zu betonen. Der Tod, personifiziert als Knochenmann, wurde deutlich und besonders schrecklich dargestellt. Erst ab dem 18./19. Jahrhundert findet man den Engel als sanften Todesboten auf den Grabsteinen, es geht nun weniger darum, den Tod mit all seinen Schrecken darzustellen, sondern eher um die Würdigung des Verstorbenen und die zum Ausdruck gebrachte Trauer der Hinterbliebenen. In dieser Zeit beginnt man auch, die Grabmale der Adligen und Geistlichen auf einen Friedhof zu verlagern - dort, wo auch das "niedere Volk" beerdigt wird.

Allmählich beginnt sich die Gesamtgestaltung von Grabanlagen zu wandeln. Stehen bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts in erster Linie noch die individuelle künstlerische Gestaltung, die Repräsentation des Familiären im Vordergrund, so verändern das Aufkommen der Urnengräber und gleichförmig gestaltete Reihengrabmale diese Tradition deutlich.

Grabmale heute
Moderne Grabmale können ganz unterschiedlich gestaltet werden, wenn sie auch durch äußere Bestimmungen reglementiert werden, so z.B. durch die Gesamtgestaltung des Friedhofes, die zur Verfügung stehende Flächengröße, Lage und Ausrichtung des Grabes oder auch die finanziellen Mittel, die zur Verfügung stehen. In der Regel steht einer persönlichen Handschrift und Gestaltung der Grabanlage aber nicht viel im Wege. Es gilt in erster Linie darum, dem Verstorbenen eine letzte, würdevolle Ruhestätte zu gewähren und den Hinterbliebenen einen Ort zum Trauern, Beten und Gedenken zu geben.

 

Grabpflege
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