Kurz Natursteine Grabmale als Trendprodukt

 

https://www.kurz-natursteine.de/
-

Exklusive Materialien

 

 

Detailinformationen zu verschiedenen Natursteinarten

Atlantis

Viele Sagen und Legenden ranken sich um seinen Namen: Atlantis. So verwundert es auch nicht, dass die unterschiedlichen Handelsbezeichnungen, mit denen er belegt ist, ebenso vielsagend und aussagekräftig sind: Atlantis Quarzit, Atlantic Green, Artic Green, Norwegian Green, Masi Quarzit, Fuchsit, um nur ein paar von ihnen zu nennen. Seiner geologischen Definition nach ist der Atlantis ein „echter Quarzit“, also ein durch Metamorphose umgewandelter Sandstein, der es eindeutig geschafft hat, Sammler und Natursteinliebhaber auf der ganzen Welt zu begeistern. Der Grund dafür liegt in seiner absolut einzigartigen grün-weiß gebänderten Färbung, die bei passendem Licht und Blickwinkel einen metallisch schimmernden Glanz aufweist. Dieses Erscheinungsbild verdankt der in Norwegen abgebaute Atlantis in erster Linie dem ihm enthaltenden grünen Glimmermaterial Fuchsit.

Da der Atlantis hart, verwitterungsbeständig, frostsicher und winterfest ist, kennen und schätzen besonders Gartenliebhaber das Steinmaterial in Form von Gartensteinen, Findlingen, Zierkiesen und –felsen oder auch als Zier- und Quellstein für den Gartenbrunnen. Aber auch darüber hinaus eignet sich der grüne Quarzit für den umfassenden Garten- und Wegebau oder als Dekor- und Fassadenstein hervorragend.

 

Azul Macaubas

So blau wie der Himmel über seinem Herkunftsland Brasilien, so blau erstrahlt auch der Azul do Macaubas in all seiner Pracht. Das Außergewöhnliche daran ist aber nicht nur die Farbe allein. Denn im Gegensatz zu manch anderem Werkstein hat der Azul (zu spanisch „blau“) seine himmel- bis weißblaue wellenförmige Farbgebung nicht durch nachträgliches Bearbeiten oder Einfärben erhalten. Das unverwechselbare Blau ist vielmehr das Resultat von über einer Milliarde Jahre geologischer Einwirkungen auf das Gestein. Ursprünglich als quarzreicher Sandstein vorhanden, erhielt der Azul durch die Jahrmilliarden andauernden Hitze- und Druckbelastungen sein einzigartiges wechselhaftes Texturbild mit jeweils unterschiedlichen Blauanteilen.

Und so gehört der Azul – abgebaut im Nordosten Brasiliens in der Landschaft Serra da Vereda – mittlerweile zu den wohl exklusivsten, begehrtesten und teuersten Natursteinen weltweit. Doch Schönheit allein reicht nicht aus, das ist auch bei Natursteinen der Fall. Daher zählen beim Azul noch andere Attribute, die ihn besonders machen. Im Gegensatz zu einigen anderen Natursteinen verfärbt er sich bspw. nicht sofort, wenn er mit Wasser in Berührung kommt, sondern behält zunächst relativ zuverlässig seine Farbe. Erst bei andauernder Dauernässe würde er schließlich an Farbe und Ästhetik verlieren. Weitere praktische Eigenschaften des Quarzits Azul sind seine hohe Abriebfestigkeit und chemische Resistenz, durch die sich der Werkstein perfekt für Bodenbelege, Arbeits- und Wandplatten, Fassaden, Möbelteile oder Kunstobjekte eignet.

Übrigens: Der Azul Macaubas ist ein Naturwerkstein, der aufgrund seines wechselhaften Texturbildes für die sog. „open-book“-Verlegung geeignet ist. Dabei werden die Natursteinplatten (zwei- oder vierfach) spiegelbildlich angeordnet und verlegt, sodass ein ganz besonderer optischer Eindruck entsteht. Da dieses Verfahren jedoch - im Gegensatz zu konventionellen Verlegetechniken - sehr aufwendig und kostspielig ist, wird es ausschließlich mit Natursteinen angewendet, die den erwarteten „Wow-Effekt“ garantieren.

 

Jaspis Tiegerauge

Ebenfalls zur Gruppe der Quarzite gehört der Halbedelstein Jaspis Tigerauge. Auch dieser Stein verfügt über eine charakteristische Farbgebung, die ihm die Namenskombination aus „Jaspis“ (gesprenkelter Stein) und „Tigerauge“ einbrachte. Innerhalb seiner braunen bis goldbraunen Schattierungen sollen nämlich die sich durchziehenden Streifen dafür sorgen, dass man bei längerem Hinsehen und mit ein bisschen Fantasie das Auge eines Tigers erkennen kann. Die Fundorte dieses Quarzits erstrecken sich von Afrika und Westaustralien über die USA, Kanada bis nach Indien.

Bei seiner Verwendung sollte man auf jeden Fall daran denken, dass Jaspis Tigerauge als Halbedelstein nicht zu einer so homogenen Gesteinsart gehört wie etwa Granit oder auch Marmor. Kleine Risse und offene Poren durchziehen den gesamten Stein und können bei starkem, langanhaltendem Frost oder hoher UV-Strahlung dazu führen, dass sich einzelne Partikel lösen oder (nicht gewollte) Risse entstehen. Aufgrund dieser porösen Beschaffenheit wird bei seiner Bearbeitung auch stets darauf geachtet, die offenen Stellen im Gestein zu verharzen. Da der Stein aber – trotz dieser naturbedingten Eigenschaft – durchaus hoch- und werthaltig ist und ein außergewöhnlich schönes Erscheinungsbild abgibt, wird er bspw. gerne als Grabstein, Grabplatte oder ähnliches verwendet.

Wesentlich bekannter ist der Stein den meisten wahrscheinlich aber als Amulett oder Schmuckstück, denn Jaspis Tigerauge ist ein beliebter Heil- und Schutzstein und war es auch seit jeher. So sagten ihm schon die Griechen und Araber große Kräfte nach und glaubten daran, dass er seinen Träger scharfsinniger mache, ihn vor kriminellen Neigungen und falschen Freunden bewahre und ihm gute Freundschaften erhalte. Im Mittelalter wurde das Tigerauge dann als Schutz vor Dämonen und Verhexungen eingesetzt und selbst die Kreuzritter sollen den Stein während ihrer Kreuzzüge getragen haben.

Heutzutage soll der Stein vor allem Selbstbewusstsein, Konzentrationsfähigkeit sowie ein gesundes Maß an Vorsicht und Misstrauen bringen und einen individuellen, selbständigen Lebensweg vorantreiben. Bei körperlichen Beschwerden im Knochen-, Rücken- und Gelenkbereich sowie bei Atemnot oder Asthma soll er die Beschwerden lindern, weiterhin die Leber kräftigen, antibakteriell, blasen- und darmreinigend wirken und Erkältungen den Garaus machen.

 

Jaspis Timor Rot

Wie kaum ein anderer Stein fällt der in Brasilien abgebaute Timor rot (eher bekannt als Iron Red) sofort ins Auge. Der Grund dafür ist sein gebändertes tiefrot-dunkelgraues Erscheinungsbild, das ihn eindrucksvoll und unvergesslich macht. Die charakteristische Schichtstruktur entstammt seinem Entstehungsprozess. Der Timor rot ist ein eisenhaltiges Bändererz (Itabirit), das sich vor über 2 Milliarden Jahren im Erdzeitalter des Präkambriums als marines Sedimentgestein Schicht für Schicht herausgebildet und verfestigt hat. Bei diesem Prozess vermischten sich Lagen von dunkelgrauem Magnetit-Erz mit zentimeterbreiten tiefroten Lagen des Minerals Hämatit und gaben dem Bändereisenerz seine Farbenstruktur.

Aufgrund seiner Frost- und Politurbeständigkeit ist der Iron Red sowohl für den Innen- als auch Außenbereich einsetzbar und wird in Form von Boden-, Wand- und Treppenplatten oder anderen Zuschnitten geliefert.

Übrigens: Das Bändereisenerz ist ein Stein für echte Knobelfans, denn die Details seiner Entstehung sind zwar intensiv untersucht worden, jedoch noch nicht abschließend geklärt. Geologen auf der ganzen Welt stehen weiterhin vor einem Rätsel bezüglich der Rolle von Bakterien beim Entstehungsprozess oder bei der Frage, wie es um die damalige Sauerstoffkonzentration bestellt war.

 

Mimosa

Der Lodrino Mimosa wird aus Rohblöcken des Tessiner Gneises geschnitten. Sein Ursprungsort liegt demnach in Tessin, einem Kanton der italienischen Schweiz. Den Lodrino Mimosa allerdings als Gneis zu bezeichnen, ist etwas ungenau. Es handelt sich vielmehr um einen Zweiglimmergneis. Um dies auseinanderzuhalten, muss man eine mineralogische Untersuchung vornehmen, denn Gneise lassen sich nicht nur nach ihrem Gefüge und ihrer Entstehung gliedern, sondern auch nach ihrer mineralischen Zusammensetzung. Unterschieden nach verschiedenen Glimmern (Schichtsilikaten) besteht der Zweiglimmergneis aus den Glimmern Biotit und Muskovit, durch die auch die grau-grünlich schimmernde Farbgebung des Mimosas zu erklären ist. Aufgrund dessen wird der Lodrino Mimosa auch bevorzugt im Gartenbau (Fliesen, Platten, Natursteinöfen etc.) eingesetzt, da er sich durch seine Optik perfekt in jede Gartenlandschaft integrieren lässt.

 

Ocean Beige

Der (Gohare) Ocean Beige – ein feinkörniger, dichter Kalkstein - wird auf dem internationalen Markt teilweise als Marmor gehandelt. Diese Klassifizierung ist innerhalb des amerikanischen und chinesischen Marktes laut der dort geltenden Normen auch durchaus korrekt. Allerdings ist der beigegraue Naturstein im europäischen Raum der EN-Norm 12440 unterworfen und diese verlangt mittels einer petrografischen Untersuchung den wissenschaftlichen Gesteinsnamen: Kalkstein. Da viele Kalksteine in Flachmeerbereichen entstanden, sind die bevorzugten Fundort- und Lieferantenländer des Ocean Beige die Türkei und der Iran.

Von seiner Struktur her ist der Kalkstein ein dichtes bis grobkörniges Sedimentgestein, das sich im Zeitalter des Paläozoikums und Mesozoikums aus feinkristallinem Kalkschlamm, Kalkschalen oder Organismenresten herausbildete. Die ältesten Kalksteine sind somit etwa 500 Millionen Jahre alt. Und nicht nur das, sie sind auch unglaublich interessante Zeitzeugen auf der geologischen Zeitskala, da in ihrer teilweise lockeren und porösen Struktur häufig Fossilienreste wie die der Trilobiten gefunden werden können. Heute werden Kalksteine wie der Ocean Beige sehr variabel eingesetzt und dienen als Grundlage bei Bodenbelägen, Wandbekleidungen, Fenster- oder Türgewänden, als Mauer- und Pflastersteine oder für Massivarbeiten am Bauwerk.

 

Opal

Auf die Frage, welche Farbe eigentlich ein Opal hat, gibt es keine eindeutige Antwort. Dieses Mineral gibt es in den unterschiedlichsten Farben und Schattierungen. Auch als farbloser Hyalit kommt der Opal vor. Am außergewöhnlichsten und charakteristischsten jedoch ist mit Sicherheit das Farbenspiel des seltenen und kostbaren Edelopals. Dieser besteht nämlich aus einem mit Wasser durchsetzten pyramidenförmigen Netz aus Siliziumdioxidschichten, durch das einfallendes Licht gebrochen, gebeugt und gestreut wird. Dadurch nimmt das menschliche Auge regelrechte Farbblitze wahr, die sich je nach Betrachtungswinkel verändern und den Edelopal in einem facettenreichen Farbenspiel erscheinen lassen.

Die Frage nach einer eindeutigen Farbgebung ist allerdings nicht die einzige, die der Opal unbeantwortet lässt. Auch in etymologischer Hinsicht gibt es keine Eindeutigkeit. Einige Autoren bestehen darauf, dass der Begriff „Opal“ aus dem altindischen Sanskrit abgeleitet wurde und für die Bezeichnung „Edelstein“ stehe. Kritiker dieser Auffassung geben jedoch zu bedenken, dass das sanskritische Wort „upala“ nicht nur für den Opal, sondern für viele andere Edelsteine ebenfalls verwendet wurde. Wahrscheinlicher ist wohl, dass die Bezeichnung aus dem Lateinischen und Griechischen übernommen wurde und ins Deutsche übersetzt so viel wie „kostbarer Stein“ bedeutet. Ein Aspekt, der diese Übersetzung stützt, ist die überlieferte Tatsache, dass Opale schon in der Antike als nahezu unbezahlbare und überaus wertvolle Edelsteine gehandelt wurden, die in ihrem Wert sogar den eines Diamanten übertrafen.

Der Opal ist also ein ganz besonderer Stein. Doch wo kommt er eigentlich her? Auch darauf gibt es – wie könnte es anders sein – keine eindeutige Antwort, Fundorte für Opale belaufen sich mittlerweile auf über 3000 weltweit! Allerdings ist Australien mit über 90% des Weltvorkommens der bedeutendste (Edel-)Opal-Exporteur, gefolgt von Mexiko mit etwa 4%, während alle anderen Teile der Welt mit jeweils nur ca. 1% am Opalexporthandel beteiligt sind.

Die Tatsache, dass Opale an so vielen Orten auf der Welt zu finden sind, resultiert daraus, dass ihr Entstehungsursprung unterschiedlichen Bedingungen unterlag. Ein Opal bildet sich nämlich nicht immer auf exakt die gleiche Art und Weise. Er entsteht:

  • in (vulkanischen) Gesteinen – abgesetzt aus silikathaltigem Wasser in Spalten, Adern, Hohlräumen und Verwitterungskrusten,
  • in Thermalgewässern, heißen Quellen und Geysiren – abgesetzt in Form von Krusten,
  • als Sedimentgestein – gebildet bei der Zersetzung und Verwitterung von Silikaten und Gesteinen.

Zu guter Letzt werden dem Opal – wie vielen anderen Steinen auch - seit jeher enorme geheime Kräfte nachgesagt. Als Stein der Liebe und Hoffnung schätzte man ihn schon im Alten Rom, während er heute als Talisman für Diebe und Spione gilt und in esoterischen Belangen als Heilstein für Lebensfreude und Optimismus sorgen soll. Bei körperlichen Beschwerden soll er schließlich Kraft geben und Entzündungen, Herz- und Nierenprobleme lindern.

 

Purple-Star

Der Naturstein Purple-star ist von seiner Gesteinsart her ein Lepidolith und damit ein selten vorkommender Mischkristall. Seine harmonische Mischfarbe verdankt er

  • einerseits seinen weißen, grau-violetten und rosafarbenen Mineralaggregaten, die als schuppige Kristalltäfelchen eng aufeinanderliegen und einen hellen Perlmuttglanz hervorrufen sowie
  • andererseits seinem Mangangehalt, der zwar gering ist, aber dennoch für die rosafarbenen Stellen sorgt.

Die rund 550 Fundorte des Lepidolithen sind auf der ganzen Welt zu finden, auch in Deutschland gibt es Vorkommen. Die Entstehung des kristallinen Minerals gelingt durch Metamorphose. Dabei werden die ursprünglichen Ausgangsminerale wie z.B. Tonminerale aufgeschmolzen und zur selben Zeit durch lithiumhaltige Fluide überprägt. Das Resultat ist der auskristallisierte Lepidolith, welcher nun über einen so hohen Lithium-, Cäsium- und Rubidiumgehalt verfügt, dass er als Erz zur Gewinnung von Rohstoffen verwendet wird. Neben dieser „rationalen“ Art von Nutzung gibt es aber auch weltweit viele interessierte Sammler, die den Purple-star schätzen. Darüber hinaus werden ihm von esoterisch interessierten Menschen heilende Kräfte nachgesagt. So soll er nicht nur zur Selbstverwirklichung der eigenen Ideen und Ziele beitragen, sondern auch den Körper entgiften sowie das Bindegewebe, die Wirbelsäule und Gelenke stärken.

 

Tycoon

Der Tycoon (als Handelsbezeichnung auch Tycoon Blue) ist ein blauer Quarzit aus Brasilien. Entstanden aus Sandstein gehört er zu der Familie der Metamorphiten und besitzt somit – wie alle Umwandlungsgesteine – eine inhomogene Mineralstruktur. Bei seinem metamorphen Entstehungsprozess rekristallisieren sich fein- bis mittelgrobe Quarzkörner, die mit der Zeit zu einem festen Gefüge werden bzw. an den Korngrenzen versintern. Seine außergewöhnliche Farbgebung verdankt dieser Stein den hinzukommenden Mineralien wie z.B. Pyrit oder Kyanit.

Ein Quarzit wie der Tycoon Blue ist im weltweiten Natursteinhandel sehr beliebt. Seinen guten Ruf verdankt er in erster Linie seinen physikalisch-mechanischen Eigenschaften wie einer hohen Abriebfestigkeit. In seiner Härte, Dichte und Widerstandskraft steht er dem Hartgestein Granit in nichts nach, besitzt aber ein klassisch-schönes Erscheinungsbild, das beinahe an das eines Marmors erinnert. Eine perfekte Kombination, um ihn als Naturwerkstein vielfältig einzusetzen. Wird der Tycoon allerdings im Außenbereich (z.B. als Bodenbelag auf der Terrasse) verwendet, ist Vorsicht geboten, da ein echter Quarzit im Gegensatz zu weichen Gesteinen wie Marmor oder Kalkstein empfindlicher gegenüber Flecken und Verunreinigungen durch das Eindringen von Flüssigkeiten ist. Dieses Problem kann jedoch gelöst werden, indem beim Bearbeiten und Polieren des Natursteins eine abschließende Harzschicht mit wasser- und ölabweisenden Substanzen aufgetragen wird, welche das Wassereindringen verhindert.

 

Woodland

Der Naturstein Woodland ist ein dichter, feinkörniger Sandstein, der u.a. aus dem Raum Jaipur/Rajasthan in Indien stammt und vorwiegend in der Nähe von Seen oder Meeresküsten abgebaut wird. Die feine Bänderung, die sich durch die braune, beruhigende Grundfarbe des Woodlands zieht, ist das Resultat eines außergewöhnlichen morphologischen Vorgangs, bei dem sich das Eisenoxidgemisch Limonit über den Sandstein zieht und nach und nach die Gestalt der von ihm verdrängten Minerale annimmt.

Bei der Entstehung des Sandsteins kommt es zur Zementation (Verfestigung) von lockerem Sand und fein- bis grobkörnigen Sedimentpartikeln. Somit ist der Woodland das, was man in Fachkreisen als klastischen Sedimentgestein bezeichnet. Vereinfacht ausgedrückt bedeutet diese Bezeichnung „Trümmergestein“, da er aus den Kleinsttrümmern anderer verwitterter und abgetragener Steine besteht.

Auch wenn der Sandstein Woodland kein „junger“ Stein ist, was seine Entstehung anbelangt, kann man ihn doch als modernen Naturstein bezeichnen. Er liegt aktuell sehr im Trend, da er für Naturverbundenheit und Individualität steht, ein angenehmes Raumklima verleiht und durch seine angenehme Naturtonfarbgebung viel Ruhe und Geborgenheit ausstrahlt. Deshalb wird er besonders häufig im Innenbereich als Bodenbelag verwendet. Das Einzigartige dabei ist, dass er mit seinen Hausbewohnern „altert“, denn im Laufe der Jahre zeichnen sich aufgrund des sandsteintypischen relativ hohen Porenvolumens deutliche Gebrauchsspuren ab, die den Stein keinesfalls verunstalten, sondern ihn im Gegenteil noch natürlicher und charakteristischer wirken lassen. Bei der Verwendung im Außenbereich sollte jedoch bedacht werden, dass ein Sandstein – eben durch seine Porengröße – eine ausreichende Imprägnierung gegen das Eindringen von Feuchtigkeit und das Festsetzen von Schmutzablagerungen benötigt. Auch ist ein Sandstein generell nicht tausalzbeständig und sollte somit nicht im Garagenbereich oder in der Ein- und Auffahrt verlegt werden.

 

Steinmetz finden:

Kurz Natursteine