Kurz Natursteine Grabmale als Trendprodukt

 

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Polierte Materialien

 

Alpengold

Alpengold

Angola

Angola

Aurora (orig. finn.)

Aurora (orig. finn.)

Bahama Dark (Orion Dark)

Bahama Dark (Orion Dark)

Bahama Light (Orion Light)

Bahama Light (Orion Light)

Bararp NYP

Bararp NYP

Bash Paradiso

Bash Paradiso

Blue Pearl (Labrador)

Blue Pearl (Labrador)

China Jade

China Jade

China Juparana

China Juparana

Dorfer Grün

Dorfer Grün

Emerald Pearl

Emerald Pearl

Fantasy Green geflammt

Fantasy Green geflammt

Fantasy Green satiniert

Fantasy Green satiniert

Fantasy Green

Fantasy Green

Fire Flame

Fire Flame

Halmstad SGS

Halmstad SGS

Hassan Green Polaris

Hassan Green Polaris

Havannah Brasil

Havannah Brasil

Himalaya Gandhi

Himalaya Gandhi

Himalaya Reddish

Himalaya Reddish

Himalaya SRE

Himalaya SRE

Hollywood Star

Hollywood Star

Impala Dark (Südafrika)

Impala Dark (Südafrika)

Imperial Red

Imperial Red

Indisch Black SSK

Indisch Black SSK

Indisch Grün

Indisch Grün

Jaspis Timor Rot

Jaspis Timor Rot

Jura Gelb

Jura Gelb

King Blue

King Blue

Lava Jewel

Lava Jewel

Lila Gerais

Lila Gerais

Liquid Green

Liquid Green

Marina Blue

Marina Blue

Matrix

Matrix

Multicolor Rot

Multicolor Rot

Ocean Green

Ocean Green

Olive Grün gebaendert

Olive Grün gebaendert

Olive Grün gewolkt

Olive Grün gewolkt

Oxford Gold

Oxford Gold

Padang Christal G603

Padang Christal G603

Padang G654

Padang G654

Padang Gelb G682

Padang Gelb G682

Padang dunkel G684

Padang dunkel G684

Paradiso

Paradiso

Picasso

Picasso

Quimbra

Quimbra

Ralk Silk Pink

Ralk Silk Pink

Regal Black BB

Regal Black BB

Regal Black CC

Regal Black CC

Rose Wood

Rose Wood

Rosenquarz

Rosenquarz

Rosso Galaxy

Rosso Galaxy

SS1 Schwarz Schwed.

SS1 Schwarz Schwed.

Saphire Brown

Saphire Brown

Silk Blue

Silk Blue

Silver Paradiso

Silver Paradiso

Siva Gold

Siva Gold

Smoke Grey

Smoke Grey

Star Galaxy

Star Galaxy

Star Ruby

Star Ruby

Steel Grey

Steel Grey

Tan Brown

Tan Brown

Tarn Porto

Tarn Porto

Tranas

Tranas

Twilight Red

Twilight Red

Vanga

Vanga

Verde Candeias Negro

Verde Candeias Negro

Verde San Francisco

Verde San Francisco

Virginia Black

Virginia Black

Viskount White

Viskount White

Vulcano (Aruba)

Vulcano (Aruba)

White Paradiso

White Paradiso

Wonderblack

Wonderblack

Yasi Yellow

Yasi Yellow

 

Detailinformationen zu verschiedenen Natursteinarten

Atlantis

Viele Sagen und Legenden ranken sich um seinen Namen: Atlantis. So verwundert es auch nicht, dass die unterschiedlichen Handelsbezeichnungen, mit denen er belegt ist, ebenso vielsagend und aussagekräftig sind: Atlantis Quarzit, Atlantic Green, Artic Green, Norwegian Green, Masi Quarzit, Fuchsit, um nur ein paar von ihnen zu nennen. Seiner geologischen Definition nach ist der Atlantis ein „echter Quarzit“, also ein durch Metamorphose umgewandelter Sandstein, der es eindeutig geschafft hat, Sammler und Natursteinliebhaber auf der ganzen Welt zu begeistern. Der Grund dafür liegt in seiner absolut einzigartigen grün-weiß gebänderten Färbung, die bei passendem Licht und Blickwinkel einen metallisch schimmernden Glanz aufweist. Dieses Erscheinungsbild verdankt der in Norwegen abgebaute Atlantis in erster Linie dem ihm enthaltenden grünen Glimmermaterial Fuchsit.

Da der Atlantis hart, verwitterungsbeständig, frostsicher und winterfest ist, kennen und schätzen besonders Gartenliebhaber das Steinmaterial in Form von Gartensteinen, Findlingen, Zierkiesen und –felsen oder auch als Zier- und Quellstein für den Gartenbrunnen. Aber auch darüber hinaus eignet sich der grüne Quarzit für den umfassenden Garten- und Wegebau oder als Dekor- und Fassadenstein hervorragend.

 

Jaspis Tiegerauge

Ebenfalls zur Gruppe der Quarzite gehört der Halbedelstein Jaspis Tigerauge. Auch dieser Stein verfügt über eine charakteristische Farbgebung, die ihm die Namenskombination aus „Jaspis“ (gesprenkelter Stein) und „Tigerauge“ einbrachte. Innerhalb seiner braunen bis goldbraunen Schattierungen sollen nämlich die sich durchziehenden Streifen dafür sorgen, dass man bei längerem Hinsehen und mit ein bisschen Fantasie das Auge eines Tigers erkennen kann. Die Fundorte dieses Quarzits erstrecken sich von Afrika und Westaustralien über die USA, Kanada bis nach Indien.

Bei seiner Verwendung sollte man auf jeden Fall daran denken, dass Jaspis Tigerauge als Halbedelstein nicht zu einer so homogenen Gesteinsart gehört wie etwa Granit oder auch Marmor. Kleine Risse und offene Poren durchziehen den gesamten Stein und können bei starkem, langanhaltendem Frost oder hoher UV-Strahlung dazu führen, dass sich einzelne Partikel lösen oder (nicht gewollte) Risse entstehen. Aufgrund dieser porösen Beschaffenheit wird bei seiner Bearbeitung auch stets darauf geachtet, die offenen Stellen im Gestein zu verharzen. Da der Stein aber – trotz dieser naturbedingten Eigenschaft – durchaus hoch- und werthaltig ist und ein außergewöhnlich schönes Erscheinungsbild abgibt, wird er bspw. gerne als Grabstein, Grabplatte oder ähnliches verwendet.

Wesentlich bekannter ist der Stein den meisten wahrscheinlich aber als Amulett oder Schmuckstück, denn Jaspis Tigerauge ist ein beliebter Heil- und Schutzstein und war es auch seit jeher. So sagten ihm schon die Griechen und Araber große Kräfte nach und glaubten daran, dass er seinen Träger scharfsinniger mache, ihn vor kriminellen Neigungen und falschen Freunden bewahre und ihm gute Freundschaften erhalte. Im Mittelalter wurde das Tigerauge dann als Schutz vor Dämonen und Verhexungen eingesetzt und selbst die Kreuzritter sollen den Stein während ihrer Kreuzzüge getragen haben.

Heutzutage soll der Stein vor allem Selbstbewusstsein, Konzentrationsfähigkeit sowie ein gesundes Maß an Vorsicht und Misstrauen bringen und einen individuellen, selbständigen Lebensweg vorantreiben. Bei körperlichen Beschwerden im Knochen-, Rücken- und Gelenkbereich sowie bei Atemnot oder Asthma soll er die Beschwerden lindern, weiterhin die Leber kräftigen, antibakteriell, blasen- und darmreinigend wirken und Erkältungen den Garaus machen.

 

Opal

Auf die Frage, welche Farbe eigentlich ein Opal hat, gibt es keine eindeutige Antwort. Dieses Mineral gibt es in den unterschiedlichsten Farben und Schattierungen. Auch als farbloser Hyalit kommt der Opal vor. Am außergewöhnlichsten und charakteristischsten jedoch ist mit Sicherheit das Farbenspiel des seltenen und kostbaren Edelopals. Dieser besteht nämlich aus einem mit Wasser durchsetzten pyramidenförmigen Netz aus Siliziumdioxidschichten, durch das einfallendes Licht gebrochen, gebeugt und gestreut wird. Dadurch nimmt das menschliche Auge regelrechte Farbblitze wahr, die sich je nach Betrachtungswinkel verändern und den Edelopal in einem facettenreichen Farbenspiel erscheinen lassen.

Die Frage nach einer eindeutigen Farbgebung ist allerdings nicht die einzige, die der Opal unbeantwortet lässt. Auch in etymologischer Hinsicht gibt es keine Eindeutigkeit. Einige Autoren bestehen darauf, dass der Begriff „Opal“ aus dem altindischen Sanskrit abgeleitet wurde und für die Bezeichnung „Edelstein“ stehe. Kritiker dieser Auffassung geben jedoch zu bedenken, dass das sanskritische Wort „upala“ nicht nur für den Opal, sondern für viele andere Edelsteine ebenfalls verwendet wurde. Wahrscheinlicher ist wohl, dass die Bezeichnung aus dem Lateinischen und Griechischen übernommen wurde und ins Deutsche übersetzt so viel wie „kostbarer Stein“ bedeutet. Ein Aspekt, der diese Übersetzung stützt, ist die überlieferte Tatsache, dass Opale schon in der Antike als nahezu unbezahlbare und überaus wertvolle Edelsteine gehandelt wurden, die in ihrem Wert sogar den eines Diamanten übertrafen.

Der Opal ist also ein ganz besonderer Stein. Doch wo kommt er eigentlich her? Auch darauf gibt es – wie könnte es anders sein – keine eindeutige Antwort, Fundorte für Opale belaufen sich mittlerweile auf über 3000 weltweit! Allerdings ist Australien mit über 90% des Weltvorkommens der bedeutendste (Edel-)Opal-Exporteur, gefolgt von Mexiko mit etwa 4%, während alle anderen Teile der Welt mit jeweils nur ca. 1% am Opalexporthandel beteiligt sind.

Die Tatsache, dass Opale an so vielen Orten auf der Welt zu finden sind, resultiert daraus, dass ihr Entstehungsursprung unterschiedlichen Bedingungen unterlag. Ein Opal bildet sich nämlich nicht immer auf exakt die gleiche Art und Weise. Er entsteht:

  • in (vulkanischen) Gesteinen – abgesetzt aus silikathaltigem Wasser in Spalten, Adern, Hohlräumen und Verwitterungskrusten,
  • in Thermalgewässern, heißen Quellen und Geysiren – abgesetzt in Form von Krusten,
  • als Sedimentgestein – gebildet bei der Zersetzung und Verwitterung von Silikaten und Gesteinen.

Zu guter Letzt werden dem Opal – wie vielen anderen Steinen auch - seit jeher enorme geheime Kräfte nachgesagt. Als Stein der Liebe und Hoffnung schätzte man ihn schon im Alten Rom, während er heute als Talisman für Diebe und Spione gilt und in esoterischen Belangen als Heilstein für Lebensfreude und Optimismus sorgen soll. Bei körperlichen Beschwerden soll er schließlich Kraft geben und Entzündungen, Herz- und Nierenprobleme lindern.

 

Purple-Star

Der Naturstein Purple-star ist von seiner Gesteinsart her ein Lepidolith und damit ein selten vorkommender Mischkristall. Seine harmonische Mischfarbe verdankt er

  • einerseits seinen weißen, grau-violetten und rosafarbenen Mineralaggregaten, die als schuppige Kristalltäfelchen eng aufeinanderliegen und einen hellen Perlmuttglanz hervorrufen sowie
  • andererseits seinem Mangangehalt, der zwar gering ist, aber dennoch für die rosafarbenen Stellen sorgt.

Die rund 550 Fundorte des Lepidolithen sind auf der ganzen Welt zu finden, auch in Deutschland gibt es Vorkommen. Die Entstehung des kristallinen Minerals gelingt durch Metamorphose. Dabei werden die ursprünglichen Ausgangsminerale wie z.B. Tonminerale aufgeschmolzen und zur selben Zeit durch lithiumhaltige Fluide überprägt. Das Resultat ist der auskristallisierte Lepidolith, welcher nun über einen so hohen Lithium-, Cäsium- und Rubidiumgehalt verfügt, dass er als Erz zur Gewinnung von Rohstoffen verwendet wird. Neben dieser „rationalen“ Art von Nutzung gibt es aber auch weltweit viele interessierte Sammler, die den Purple-star schätzen. Darüber hinaus werden ihm von esoterisch interessierten Menschen heilende Kräfte nachgesagt. So soll er nicht nur zur Selbstverwirklichung der eigenen Ideen und Ziele beitragen, sondern auch den Körper entgiften sowie das Bindegewebe, die Wirbelsäule und Gelenke stärken.

 

Woodland

Der Naturstein Woodland ist ein dichter, feinkörniger Sandstein, der u.a. aus dem Raum Jaipur/Rajasthan in Indien stammt und vorwiegend in der Nähe von Seen oder Meeresküsten abgebaut wird. Die feine Bänderung, die sich durch die braune, beruhigende Grundfarbe des Woodlands zieht, ist das Resultat eines außergewöhnlichen morphologischen Vorgangs, bei dem sich das Eisenoxidgemisch Limonit über den Sandstein zieht und nach und nach die Gestalt der von ihm verdrängten Minerale annimmt.

Bei der Entstehung des Sandsteins kommt es zur Zementation (Verfestigung) von lockerem Sand und fein- bis grobkörnigen Sedimentpartikeln. Somit ist der Woodland das, was man in Fachkreisen als klastischen Sedimentgestein bezeichnet. Vereinfacht ausgedrückt bedeutet diese Bezeichnung „Trümmergestein“, da er aus den Kleinsttrümmern anderer verwitterter und abgetragener Steine besteht.

Auch wenn der Sandstein Woodland kein „junger“ Stein ist, was seine Entstehung anbelangt, kann man ihn doch als modernen Naturstein bezeichnen. Er liegt aktuell sehr im Trend, da er für Naturverbundenheit und Individualität steht, ein angenehmes Raumklima verleiht und durch seine angenehme Naturtonfarbgebung viel Ruhe und Geborgenheit ausstrahlt. Deshalb wird er besonders häufig im Innenbereich als Bodenbelag verwendet. Das Einzigartige dabei ist, dass er mit seinen Hausbewohnern „altert“, denn im Laufe der Jahre zeichnen sich aufgrund des sandsteintypischen relativ hohen Porenvolumens deutliche Gebrauchsspuren ab, die den Stein keinesfalls verunstalten, sondern ihn im Gegenteil noch natürlicher und charakteristischer wirken lassen. Bei der Verwendung im Außenbereich sollte jedoch bedacht werden, dass ein Sandstein – eben durch seine Porengröße – eine ausreichende Imprägnierung gegen das Eindringen von Feuchtigkeit und das Festsetzen von Schmutzablagerungen benötigt. Auch ist ein Sandstein generell nicht tausalzbeständig und sollte somit nicht im Garagenbereich oder in der Ein- und Auffahrt verlegt werden.

 

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